Summer Breeze 2018 & Raubtier und Exotenasyl

SummerBreeze+REA

 

Gestern war internationaler Tiger-Tag. Um das zu feiern haben wir super Neuigkeiten für euch! Wir sind auf dem Summer Breeze 2018! Und nicht nur einfach so und irgendwie, sondern mittendrin und als offizieller Spendenpartner! Jedes Jahr hat das Summer Breeze ein Projekt, welches sie unterstützen. Diese Jahr sind wir es.

Um das ganze perfekt zu machen, haben wir vom 14.8. (Anreisetag) bis zum 18.8. einen Stand auf dem Gelände. Dort informieren wir über unsere Arbeit, unsere Tiere, den Verein und laden auf ein Pläuschchen mit unseren ehrenamtlichen Helfern ein.

Super Highlight: Wir haben einen kurzen Werbefilm gedreht, der immer mal wieder auf den Bühnen zu sehen sein wird.

Wir freuen uns alle auf dieses Mega-Event!

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Pressemitteilung: Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen im Raubtierasyl Ansbach

Die Mitglieder stehen geschlossen hinter ihrer Vorstandschaft
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Am vergangenen Samstag fand die 11. ordentliche Mitgliederversammlung des Raubtier- und Exotenasyls in Ansbach Wallersdorf statt. Zahlreiche Mitglieder des Vereins fanden sich bei schönem Wetter am Nachmittag im Tigercafe ein. Der stellvertretende Vorsitzende Jörg Endres informierte über die Ereignisse im Geschäftsjahr 2017 und berichtete vom Gesundheitszustand der Tiere. Allen Bewohnern im Raubtierasyl geht es gut, jedoch musste auch der kürzlich, altersbedingte Verlust von Tiger „Tiger“ und Puma „Pünktchen“ mit großem Bedauern bekanntgegeben werden. In diesem Jahr konnte der Verein mit 58 neu gewonnenen Mitgliedern, im Verhältnis zu 20 ausscheidenden Mitgliedern insgesamt ein erneut positives Ergebnis abliefern, denn die Zahl der Vereinsmitglieder wächst seit Jahren stetig. Aktuell wird das Raubtier- und Exotenasyl von 324 Mitgliedern unterstützt. Auch die Anzahl der Tierpaten blieb mit 24 Erwachsenen-Patenschaften und 30 Kinderpatenschaften stabil. Der Vorstand bedankte sich besonders bei allen aktiven ehrenamtlichen Mitgliedern für ihren unermüdlichen Einsatz. Vor allem in den letzten Monaten waren sehr viele bereit, den Verein durch ehrenamtliche Arbeiten zu unterstützen.

Anschließend folgte der Bericht der Schatzmeisterin Andrea Thoma, welche sich über das hohe Spendenaufkommen vor allem im Rahmen der Aktion „Rettet den Tigerwald“ freute und positiv darauf hinwies, dass der Verein auf gutem Wege ist, sein Ziel zu erreichen,  das bisher gepachtete Grundstück käuflich zu erwerben, um ein dauerhaftes Zuhause für Tiere in Not bereitzustellen.

Auch seitens der Kassenprüfer gab es, wie in den letzten Jahren gewohnt, keine Beanstandungen und so konnte als nächster Programmpunkt die Wahl des neuen Vorstands stattfinden. Nachdem der alte Vorstand einstimmig entlastet wurde, wählten die stimmberechtigten Mitglieder des Vereins die folgenden Vorstandsmitglieder für die nächsten vier Jahre: Zum 1. Vorsitzenden des Vereins wurde Hannes Hüttinger, der im Gemeindeteil Wallersdorf wohnt, bestimmt. Er löst damit den bisherigen 1. Vorsitzenden Olaf Neuendorf ab. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Jörg Endres und die Schatzmeisterin Andrea Thoma wurden erneut einstimmig im Amt bestätigt. Zur Schriftführerin wurde Bianca Zimmer ernannt. Als Beisitzer werden künftig Bernd Marek, Kerstin Simon, Michael Zickwolf, Sabine Liebsch und Ralf Schmidtke den Vorstand tatkräftig unterstützen. Wieder gewählt wurden auch die Kassenprüfer.

Nach dem offiziellen Teil ließen die Anwesenden den Tag gemütlich beim Grillen am Lagerfeuer  ausklingen. Einige Teilnehmer blieben sogar zum Zelten und nutzen die einmalige Gelegenheit der Tierbeobachtung bei Nacht. Denn auch für die Bewohner des Raubtierasyls gab es die Möglichkeit die Nacht im Außengehege zu verbringen. Das gesamte Team des Raubtier- und Exotenasyls blickt positiv in die Zukunft und wird weiterhin sein Engagement für Tiere in Not einsetzen und weiter verstärken.

Vorstand 2018

Pressemitteilung: Wir trauen um Pünktchen und Tiger

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Ansbach – Das Raubtier- und Exotenasyl e.V. verlor am Dienstag, 22.05. seine fast 21 Jahre alte Pumadame Pünktchen und am Freitag, 25.05. den 17 Jahre alten Tigerkater Tiger (Name wird englisch ausgesprochen).

Pünktchen schlief am Dienstag friedlich auf ihrem Lieblingsplatz ein. Da sich in den Tagen vor ihrem Tod keine Anzeichen einer Krankheit oder Beschwerden zeigten vermutet das Raubtier- und Exotenasyl, dass Pünktchen an Altersschwäche gestorben ist. Die Lebenserwartung für Katzen, wie Puma und Tiger liegt in Gefangenschaft bei etwa 18 Jahren. Pünktchen hat diese mit 21 Jahren deutlich überschritten, vor allem, wenn man ihre schlechte Kinderstube berücksichtigt.

Pünktchen wurde zusammen mit ihrem Bruder Anton 1999 bei einem Kriminellen im Rotlichtmilieu beschlagnahmt. Die beiden Tiere lebten die ersten zwei Jahre ihres Lebens auf einer Fläche von 8 Quadratmetern unter schlimmsten Bedingungen. Dies war auch der Grund, wieso beide Tiere immer wieder an Zahnproblemen litten, sowie im Alter an Arthrose. Anton musste im Alter von 16 Jahren eingeschläfert werden, sodass Pünktchen die letzten 5 Jahre alleine lebte. Dies ist nicht ungewöhnlich für einen Puma, da sie Einzelgänger sind. Jedoch nahm Pünktchen der Tod ihres Bruders sehr mit. „Ein kleiner Trost für uns ist, dass Pünktchen nun wieder bei ihrem geliebten Bruder ist. Aber wir werden sie trotzdem sehr vermissen.“, Silvia (Pünktchens Patin).

Auch Tiger entschied sich am Freitag selbst, von uns zu gehen.
Am Sonntag, 13.05. verletzte er sich am Schwanz. Hätte man die Wunde unbehandelt gelassen, hätte sie sich entzündet und man hätte den Tiger später narkotisieren müssen. Um ihm diese Schmerzen zu ersparen, entschied der Verein sich den Tiger direkt am Montag zu narkotisieren. Der Tierarzt des Vereins Dr. Wittmann stellte fest, dass die Wunde so schlimm ist, dass ein Teil des Schwanzes abgenommen werden musste um eine Infektion zu verhindern. Die OP erwies sich als schwierig und dauerte zwei Stunden.
Leider verkraftete Tiger die Narkose nicht gut. Er schlief am Anfang sehr viel und er fraß und trank sehr wenig. Während der Untersuchung war auch Blut genommen worden. Tigers Nieren- und Leberwerte waren deutlich schlechter als bei einem gesunden Tier, was auf Nieren- und Leberprobleme aufgrund des Alters schließen ließ. Dies erklärt, wieso er große Probleme hatte die Narkose zu verarbeiten, zusätzlich zu seinem fortgeschrittenen Alter. Trotz der intensiven Pflege von Tierärzten und Pflegern blieb der Erfolg leider aus und er verstarb am Freitag, 25.05, vermutlich an Organversagen.
Wie Tiger sich die Wunde am Schwanz zugezogen hat kann nicht mit letzter Sicherheit gesagt werden. Eine Vermutung ist aber, dass er durch die Nierenerkrankung geschwächt war und auch anders roch und deshalb eventuell seine Gehegegenossin Kiara ihn verletzt hat.
Auch Tiger sind in der Wildnis Einzelgänger. Tiger und Kiara kamen aber 2006 aus einem Zirkus zu uns. Da sie damals in einer Gruppe zusammenlebten trennte der Verein die beiden nicht. Bis auf kleinere Rangeleien verstanden sich die beiden jedoch stets gut, weshalb der Verein keinen Anlass sah die beiden zu trennen. Für Menschen ist eine Wesensänderung oft viel später erkennbar als für Artgenossen, da Tiger stets versuchen ihre Schwäche zu verbergen. So bleibt die Ursache der Wunde reine Spekulation.

Das Raubtier- und Exotenasyl trauert um den Verlust zwei seiner geliebten Bewohner. Sie werden beide immer in guter Erinnerung bleiben und schmerzlich vermisst werden.

Tag der offenen Tür – Juni – Foodtruck Special

Ja, der 3.6. ist noch ein bisschen hin, aber wir sind so aufgeregt, wir müssen das einfach mit euch teilen!

Wir haben ein großes Foodtruck-Event am Sonntag den 03.06.!

Wir laden euch ganz herzlich ab 12:00 Uhr (!) ein zu uns zu kommen und mit uns den Tag der offenen Tür zu erleben. Damit ihr das Essen der drei Foodtrucks
Om Subhay Indischer Imbiss – indische Küche
Vegbereitung – vegane Küche
The Pancakers Foodtruck – Pfannkuchen
vollumfänglich genießen könnt öffnen wir SCHON um 12:00 Uhr. Das Mittagessen ist also gesichert.

Foodtruck-Event-Fyler

Das Beste daran: Ein Teil des Erlöses der Foodtrucks geht als Spende an uns. Essen und Gutes tun ist also angesagt.

Natürlich ist der Eintritt frei und wie an jedem Tag der offenen Tür gibt es stündlich Führungen über unser Gelände. Außerdem könnt ihr unsere ehrenamtlichen Helfer bei einem freien Spaziergang über das Gelände löchern.

Sagt es allen weiter, damit wir ganz viele hungrige (Tiger-)Mäuler satt bekommen.

Wir freuen uns auf euch!

Weitere Infos:
Spenden sehr erwünscht
Hunde an der kurzen Leine erlaubt
Fütterung um 17 Uhr – maximal 20 Personen – Anmeldung am Plüschtierstand
KEIN Kuchen – Getränke und Kaffee gibts natürlich trotzdem

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Keine Gefahr für das Raubtier‐ und Exotenasyl

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Der hauptamtliche Tierpfleger des Vereins „Raubtier‐ und Exotenasyl e.V.“ ist derzeit in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft hat nun zu ermitteln. Bis zum Abschluss des Verfahrens gilt die Unschuldsvermutung.

Weder das Wohl der Tiere noch der Fortbestand des Vereins ist durch die derzeit bestehende Situation gefährdet. Der Vorstand des Vereins ist im steti‐ gen Kontakt mit den zuständigen Behörden. In Abstimmung mit den Behör‐ den wird die Arbeit des Vereines fortgesetzt. Auch der Tag der offenen Tür und die vielen Individualführungen werden seit November wie üblich veran‐ staltet. Hierbei helfen die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, die weiterhin fest hinter dem Verein stehen.

„Selbstverständlich ist dies aktuell keine leichte Situation, aber wir müssen und werden die Vereinsarbeit klar von den laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft trennen. Wir setzen uns alle für die Tiere und ihr Wohler‐ gehen ein.“, sagen A. Thoma und J. Endres, geschäftsführende Vorstände des Vereins, einhellig.

Allen Tieren, die im Raubtier‐ und Exotenasyl gepflegt werden, geht es gut. Aktuell sieht sich der Verein nach einem weiteren hauptamtlichen Tierpfleger um. Dieser sollte den nötigen Sachkundenachweis insbesondere für das Hal‐ ten und Pflegen von Raubkatzen besitzen. Interessenten können sich direkt beim Vorstand melden.

Aktuelle Informationen zu den Tieren und dem Verein gibt es un‐ ter www.raubkatzenasyl.de

Kontakt: presseteam@rea‐helfer.org

Sturm – leichte Schäden aber nichts schlimmes

Auch an uns ging der Sturm heute nicht spurlos vorüber. Ein großer Baum kippte auf das Luchsgehege. Nach dem ersten Schreck konnten wir aber schnell feststellen dass das Gehege zum Glück nicht schlimm beschädigt war. Rokko war leicht erschreckt und ein bisschen Holz abgesplittert. Bevor noch schlimmere Schäden entstehen konnten hatten wir innerhalb einer Stunde 3 tatkräftige Helfer rekrutiert und der Baum wurde zerlegt. Mit der Zeit beruhigte sich auch Rokko wieder. Anubis fand das Ganze eher interessant.

Das war übrigens schon der 2. Baum den das Gehege ausgehalten hat. Wir sind ein bisschen stolz auf unser Bauwerk.

Ein großes Danke vor allem an die spontane Hilfe! Ihr ward klasse!

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Tag der offenen Tür – Januar

Anscheinend bin ich nicht schnell genug mit der Ankündigung des Tags des offenen Tür, denn wir haben schon zahlreiche Anfragen erhalten.
Ja, am Sonntag 7.1. ist wieder Tag der offenen Tür. Offen ist wie immer von 13:00 bis 17:00 Uhr. Verköstigung in Form von Waffeln, Bratwürstchen, Punsch (Kinder und alkoholisch) ist in unseren Waldhütten zu finden. Jede Stunde gibt es eine sehr informative Führung über unser Gelände, man darf sich aber auch frei bewegen.
Hunde an der Leine sind erlaubt.
Außerdem findet wieder unsere Weihnachtsbaumaktion statt: Abschmücken, mitbringen und selbst ins Gehege legen (soweit Personal vorhanden ist – habt Nachsehen mit uns 😉 )! Falls der Baum noch nicht abgeschmückt ist dürft ihr den auch gerne zu einem späteren Zeitpunkt vorbeibringen. Dann einfach vors Tor stellen.
Außerdem haben wir noch ein paar wenige Kalender (unter 10), dir wir noch verkaufen.

Neuigkeiten zum Grundstückskauf

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In letzter Zeit erreichen uns sehr viele Anfragen, wie es mit dem Grundstückskauf aussieht und wie es weiter geht.
Die gute Nachricht: Es geht voran und wir wollen euch heute informieren was sich in letzter Zeit getan hat.

Die schlechte Nachricht: Noch gehört das Grundstück nicht uns.

Aber von vorne: Wie ihr wisst versuchen wir seit Oktober 2016 das Grundstück, auf dem wir als Verein die Tiere pflegen, zu kaufen. Der Verpächter möchte aus gesundheitlichen Gründen verkaufen und wir haben ein großes Interesse daran das Gelände zu kaufen. Der Verkaufspreis liegt bei 600.000€ und auch nach über einem Jahr Verhandlung mit dem Verpächter konnten wir uns auf keinen anderen Preis einigen.

Bisher haben wir ca. 230.000€ Spenden gesammelt. Wir würden einen Kredit von der Bank über 200.000€ bekommen und wären somit bei 430.000€. Die Vorstellung über den Kaufpreis zwischen Verein und Verkäufer stimmen nicht überein. Wir als Verein haben einen Gutachter beauftragt, der den Wert des Grundstückes schätzen soll. Bei all dem darf man nicht übersehen, das noch viele Renovierungsarbeiten an Gehege und Haus zu tätigen sind, bevor alles wieder in einem top Zustand ist. Das Erstellen des Gutachtens dauert leider einige Monate. Sobald das Gutachten vorliegt, hoffen wir auf Wiederaufnahme der Verhandlungen.

Wir waren also nicht untätig, wie ihr seht, aber leider zieht sich der Kauf länger hin, als gehofft. Eure Spendengelder gehen auf keinen Fall verloren und wir werden nicht aufgeben!

Wir sammeln weiterhin Spenden für den Kauf des Grundstückes, denn: Je mehr Eigenkapital wir haben, desto kleiner der Kredit!

P.S. Der alltägliche Betrieb des Raubtier‐ und Exotenasyls ist gesichert und dank unserer zahlreichen Besucher und Unterstützer haben wir hier keine finanziellen Schwierigkeiten.

Abschied von Shiwa

Heute leider eine traurige Nachricht für euch:
Unser Bengalkater Shiwa ist gestorben. Sein ganzer Bauchraum war leider voller Tumore. Einer davon ist wohl kürzlich aufgeplatz wodurch sich Shiwas Gesundheitszustand drastisch verschlechtert hat. Da leider keine Heilungschance und auch keine Aussicht auf ein längeres lebenswertes Leben mehr bestand entschieden wir uns ihn einschläfern zu lassen. Mit 14 ist er recht jung gestorben, aber wir wissen leider nicht ob der Krebs erblich bedingt war.
Tobi un Percy sind nun zu zweit in unserem Katzenhaus untergebracht. Sie haben den Verlust sehr gut verkraftet und brauchen ihre Kuscheleinheiten wie eh und je.

Tag der offenen Tür – November

Draußen ist es kalt und deswegen gibt es Sonntag im Raubtier und Exotenasyl wieder Würstchen und Waffeln!
Aber 13 Uhr ist wieder Tag der offenen Tür und wir begrüßen alle Besucher gerne. Ihr könnt euch bis 17 Uhr frei über das Gelände bewegen. Stündlich gibt es Führungen von unserem „Tierpfleger Tim“ über das Gelände, der alles über unseren Verein und unsere Tiere erzählt.
Wer möchte kann gegen eine kleine Spende um 17 Uhr bei der Fütterung mit dabei sein.

Noch ein Weihnachtsgeschenk gesucht? Auf Grund der hohen Nachfragen haben wir nochmals nachdrucken lassen. jetzt sind noch 120 Kalender zu haben. Wenn die ausverkauft sind, sind sie für 2018 aus. Also nicht mehr lange warten: Einen unserer begehrten Kalender kaufen! Nur bei uns im Raubkatzenasyl.

Sonntag auf zum Waffeln und Würstchenessen mit toller Kulisse im Raubkatzenasyl.