Pressemitteilung: Unterstützung durch den Freistaat Bayern

Unterstützung durch den Freistaat Bayern

Der Freistaat Bayern genehmigt einen Investitionszuschuss von 200.000€ für das Raubtier- und Exotenasyl e.V..
Die Finanzspritze soll zur Unterstützung des aktuellen Bauvorhabens dienen, um die Zukunft der Auffangstation zu sichern.

 

 

 

Seit vielen Jahren kämpft der Verein um Anerkennung und eine entsprechende Förderung durch den Freistaat Bayern. Um die Zukunft des Vereins zu sichern wird ein eigenes Grundstück benötigt. Dafür gibt es derzeit zwei Möglichkeiten:

1. Der Kauf des jetzigen Grundstücks mit den Gebäuden, sowie der Erwerb weiterer angrenzender Grundstücke zur Erweiterung der Anlage, damit eine artgerechte Haltung zukünftig gewährleistet werden kann. Außerdem müssen die baulichen Mängel und die damit verbundenen Renovierungskosten getragen werden.

2. Der Umzug auf ein neues Grundstück. Hier könnten neue Gebäude und Gehege gebaut werden, die auf die Bedürfnisse der Tiere als auch für die Besucher und das Pflegepersonal zugeschnitten sind. Die Tiere könnten somit artgerecht untergebracht und für weitere Tiere in der Zukunft Platz geschaffen werden.

Um diese Pläne zu verwirklichen benötigt der Verein viel Geld.
Die Abgeordneten Peter Bauer (FW) und Andreas Schalk (CDU) setzen sich seit einigen Jahren für den Verein ein, um eine entsprechende Förderung vom Freistaat Bayern für den Verein zu erhalten. Nun endlich hat der Landtag einen Investitionszuschuss von 200.000 € aus dem Haushaltsausschuss des Landtages für den Doppelhaushalt 2019/2020 beschlossen. Der Zuschuss für das Raubtierasyl dient zur Umsetzung der umfangreichen Baupläne.

Für das Raubtier- und Exotenasyl eine sehr erfreuliche Nachricht.
Der Landtagsabgeordnete Martin Stümpfig (Grünen) hatte einen jährlichen Zuschuss von 500.000€ beantragt und ist nun „froh, dass mit der Förderung die Anerkennung des Vereins da ist“. Stümpfig verlangt eine nachhaltige Förderung des Vereins in den nächsten Jahren um die Baupläne in die Tat umzusetzen. „Wenn man eine Reptilienauffangstation in München mit mehreren Millionen Euro fördert, kann man das Asyl in Ansbach nicht mit einem Almosen abspeisen.“

Der Zuschuss dient allerdings nicht zur Deckung der laufenden Kosten, die weiterhin ausschließlich durch Spenden und Mitgliedsbeiträge gedeckt werden müssen.

Das Asyl freut sich über die finanzielle Unterstützung und wird weiterhin für sein Ziel kämpfen, den Tieren ein dauerhaftes Zuhause zu sichern. Aktuell wohnen im Raubtierasyl vier Tiger, zwei Luchse, ein Japan Makake, ein Rotfuchs und ein Polarfuchs, zwei Pumas, ein Karakal und mehrere Frettchen und eine Gruppe Degus.

Mehr Informationen zum Verein auf seiner Facebookseite und auf der Homepage: www.raubkatzenasyl.de

Kontakt:
Raubtier- und Exotenasyl e.V. Ansbach/Wallersdorf Leinmühlstraße 2
91522 Ansbach
presseteam@raubkatzenasyl.org

vorstand@raubkatzenasyl.org