Toby & Percy

Shiwa (Titelbild)
Geschlecht: Männlich
Art/Unterart: Bengalkatze F? 
Geboren am: 05.10.2003
bei uns seit: 14.04.2015-13.10.2017

Toby2Toby
Geschlecht: Männlich
Art/Unterart: Bengalkatze
Geboren am: 04.06.2014
bei uns seit: 29.11.2016

 

 

Percy1

Percy
Geschlecht: Männlich
Art/Unterart: Bengalkatze 
Geboren am: 04.06.2014
bei uns seit: 29.11.2016

 

 

Ein Hilferuf erreichte im März 2015 unseren Vereinsvorstand – zwei Bengalkatzen F1 benötigen dringend eine neue Unterkunft. Ihre Besitzerin leidet an einer schweren Krebserkrankung, darum sucht sie seit Monaten, bislang erfolglos, nach einer guten Unterbringung für ihre 14- und 11-jährigen Katzen. Im Vorstand haben wir beschlossen, diese Tiere aufzunehmen und ein bestehendes Gehege umzubauen. Als Innengehege wurde bereits ein Blockhaus aufgestellt, im nächsten Schritt bauten wir einen Zaun um eine ca. 30 m² große Fläche. Dies alles ist notwendig, da die Tiere nur in Gehegen gehalten werden dürfen. Bei den zwei Tieren lebt noch ein Maincoon – er ist der “Freund” der zwei Bengalen und wird durch uns nicht getrennt – darum sind am 14.04.2015 alle drei bei uns eingezogen. (Hier klicken um zur alten Seite von Shiwa, Pandora und Lumpi zu kommen)

Diese Aufnahme kostete unseren Verein ca. 2.000,00 € – wir möchten an dieser Stelle allen Tierfreunde danke sagen, die uns mit ihren Spenden unterstützt haben!

Shiwa ist ungewöhnlich verschmust für eine Bengalkatze, die nicht weit von ihren wilden Artgenossen entfernt ist. Seit dem Tod seiner beiden Mitbewohner (die Maincoonkater und eine Bengal-F1-Kätzin) fühlte er sich recht einsam. Deshalb suchten wir in den folgenden Monaten nach neuen Mitbewohnern. Allerdings mussten wir dabei darauf achten, dass wir Katzen aufnahmen, die auf unsere Hilfe dringend angewiesen waren.

Unsere BufDine hat aktiv nach neuen Mitbewohnern gesucht und ist im November 2016 fündig geworden. Zwei Bengalkater suchten nach einem neuen Zuhause. Die beiden kommen aus einer Bengalenzucht, deren Züchter sehr viele Tiere auf viel zu wenig Platz hielt. Ihm wurde die Zucht- und Haltegenehmigung für Katzen entzogen. Toby und Percy waren es demnach gewohnt auf wenig Raum mit vielen Katzen auszukommen, außerdem kamen beide gut mit Kindern zurecht und mit Hunden hatten sie auch kein Problem. Ideale Voraussetzungen, um sie bei uns wieder zu vergesellschaften.

Als Vorbereitung für die Zusammenführung bauten wir einen separaten Käfig in das Gehege von Shiwa. Allerdings stellte sich heraus, dass wir diesen gar nicht benötigten. Die drei verstanden sich auf Anhieb super. Sie wollten sogar zusammen aus einem Napf fressen – wir bieten ihnen trotzdem zwei an.

Toby und Percy sind sehr aktive Katzen. Sie genießen die Aufmerksamkeit unserer Besucher und das Außengehege wird auch sehr rege von Ihnen benutzt. Gegenüber Shiwa waren sie von Anfang an freundlich, es gab keinerlei Streitigkeiten. Eine perfekte MännerWG. Die zwei haben sich zu richtigen Schmusetigern entwickelt.

Leider mussten wir Shiwa auf Grund von Krebs am 13. Oktober 2017 einschläfern lassen.

 

Bengalkatzen sind eine Kreuzung zwischen der asiatischen Leopardkatze und kurzhaarigen Hauskatzen, wie Ägyptisch Mau oder Abessinier. Die asiatische Leopardkatze ist eine Wildkatze und somit ist die Bengalkatze ein sogenannter Hybrid. Die männlichen Tiere der ersten Generation (F1) sind steril. Die Hybridenzüchtung ist sehr umstritten und wird von unserem Verein nicht unterstütz, unter anderem, da hierfür oft illegal Wildkatzen gefangen und verkauft werden. Außerdem ist die Verpaarung, sowie die Geburt für die Kätzin oft nicht ungefährlich. Gerade wenn der Größenunterschied zwischen Kater und Katze sehr groß ist (z.B. bei Savannahs oder Caracats der Fall).

Tiere der ersten drei Generationen unterliegen in Deutschland strengeren Regeln als normale Hauskatzen, da diese noch sehr viele Eigenschaften der Wildkatzen in sich tragen. Auch ihr Verhalten, sowie Bedürfnisse sind dementsprechend höher als die einer normalen Hauskatze. Dies ist auch der Grund wieso die beiden F1 Bengalen bei uns aufgenommen wurde und nicht “normal” an Privatpersonen vermittelt werden konnten.